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Was ist eine Uveitis? Drucken E-Mail

Uveitis ist eine entzündliche Augenkrankheit. »Uvea« entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie »Traube«. In der Medizin werden mit diesem Begriff Iris, Strahlenkörper und Aderhaut zusammengefasst. Kommt es in einem oder mehreren dieser drei Bereiche oder auch nur in deren Gefäßen zu einer Entzündung, spricht man von einer Uveitis.
Da meist nur Einzelabschnitte betroffen sind, wird unterschieden:

  • Iritis (Entzündung der Regenbogenhaut)
  • Iridocyclitis (Entzündung des Strahlenkörpers)
  • Intermediäre Uveitis (Abschnitt zwischen Strahlenkörper und Aderhaut)
  • Chorioiditis (Entzündung der Aderhaut)
  • Chorioretinitis oder Retinochorioiditis (Entzündungen der Ader- und Netzhaut bzw. der Netz- und Aderhaut, je nach bevorzugtem Befall)
Dabei werden die beiden zuerst genannten als vordere, die beiden letzten als hintere Form der Uveitis bezeichnet, während man von Panuveitis spricht, wenn alle drei Abschnitte gleichzeitig betroffen sind.

 

 

 

Quelle: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA), Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Berliner Straße 14, 69120 Heidelberg
Dr. W. Hengst, W. Wähnke, Gütersloh (Text)
(c)1999 Bertelsmann Stiftung Gütersloh

 


Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. Februar 2009 )
 
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