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Was ist eine feuchte Makuladegeneration? Drucken E-Mail

Bei der feuchten Makuladegeneration, die sich bei einem kleineren Teil der Patienten aus der trockenen Form entwickelt, sprossen als Reaktion auf die Drusen kleine Gefäßknospen unter die Netzhaut. Diese neu gebildeten Gefäße sind undicht, weshalb die Netzhautmitte anschwillt (Makulaödem).

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Abb.5: Feuchte Makuladegeneration mit Blutungen in der Netzhaut

Auch kann es aus diesen nicht so stabil gebauten Gefäßen bluten. Sie können schließlich dazu führen, dass sich die Netzhautmitte in eine Narbe umwandelt und die Sehzellen zugrunde gehen. Bei der feuchten Makuladegeneration gibt es wiederum verschiedene Unterformen, die der Augenarzt mit speziellen Untersuchungen voneinander unterscheiden kann. Ganz im Gegensatz zur trockenen Spätform kann die feuchte Form mitunter sehr rasch voranschreiten, kommt aber auch schließlich zum Stillstand, ohne die ganze Netzhaut in Mitleidenschaft zu ziehen.

 

Quelle:
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Postfach 30 01 55, 40401 Düsseldorf, www.augeninfo.de
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Mathildenstraße 8, 80336 München
(c) 2007 BVA+DOG

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. Februar 2009 )
 
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Dienstag, 19. September 2017
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