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Was ist eine trockene Makuladegeneration? Drucken E-Mail

Bei der trockenen Form wird ein Früh- von einem Spätstadium unterschieden. Das Frühstadium der trockenen Makuladegeneration erkennt der Augenarzt bei der Spiegelung des Augenhintergrundes an sog. Drusen, das sind kleine gelbliche Ablagerungen unter der Netzhaut. Dabei ist das Sehen allenfalls geringfügig eingeschränkt. So dauert es z.B. länger, wenn man von draußen in einen dunklen Raum geht, bis man wieder alles erkennt, oder Farben erscheinen blasser.
Im Spätstadium der trockenen Makuladegeneration gehen Sinneszellen zugrunde, und das zentrale Sehen verschlechtert sich erheblich. Im Gegensatz zur feuchten Degeneration schreitet sie aber sehr viel langsamer voran.

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Abb. 3: Frühform der trockenen Makuladegeneration mit kleinen gelblichen Ablagerungen unter der Netzhaut, sog. Drusen

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Abb. 4: Spätform der trockenen Makuladegeneration mit einer Atrophie, d.h. einem Zelluntergang in der Netzhautmitte

 

Quelle:
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Postfach 30 01 55, 40401 Düsseldorf, www.augeninfo.de
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Mathildenstraße 8, 80336 München
(c) 2007 BVA+DOG

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. Februar 2009 )
 
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Montag, 20. November 2017
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