Lasik
Wie hängen Diabetes und Auge zusammen? Drucken E-Mail

Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine schleichende Krankheit. Bei ihr treten infolge der erhöhten Blutzuckerkonzentration über Jahre hin immer mehr Veränderungen an den Blutgefäßen im ganzen Körper auf. Diese Gefäßschäden sind die Ursache für Nieren- und Nervenschäden oder die gefürchteten Herz-Kreislauf-Probleme, an denen im Langzeitverlauf der Erkrankung viele Diabetiker leiden.
Auch die Augen sind von den Folgeschäden der Zuckerkrankheit betroffen. Durch die hohe Zuckerkonzentration im Blut verändern sich die winzigen Blutgefäße der Netzhaut (Retina), was mit der Zeit zu erheblichen Sehbeeinträchtigungen führen kann. Diese Folgekrankheit des Diabetes mellitus nennt man diabetische Retinopathie. Sie ist zunächst mit keinerlei Beeinträchtigungen für den Patienten verbunden. Da jedoch eine frühe Diagnose und ein rechtzeitiger Behandlungsbeginn sehr wichtig zum Erhalt des Augenlichtes sind, muss der Diabetiker regelmäßig vom Augenarzt untersucht werden.

gesunde_netzhaut.jpg
Abb. 1: Gesunde Netzhaut

Quelle:
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Postfach 30 01 55, 40401 Düsseldorf, www.augeninfo.de

Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Mathildenstraße 8, 80336 München, www.dog.org

(c)Feb. 2008 BVA + DOG

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. Februar 2009 )
 
< zurück   weiter >
Donnerstag, 22. Juni 2017
Larger FontSmaller Font

  tuev-sued_logo.jpg  
DIN EN ISO 9001:2008
ZERTIFIZIERT