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Wann sollte der graue Star operiert werden? Drucken E-Mail

Den Zeitpunkt der Operation bestimmen Sie in Absprache mit Ihrem Augenarzt. Fühlen Sie sich Ihren täglichen Sehaufgaben gewachsen, ist keine Eile geboten. Für Autofahrer gelten natürlich andere Maßstäbe als das subjektive Gefühl „Ich sehe eigentlich noch ganz gut." Ebenso wie bei besonderen beruflichen Anforderungen wird der Augenarzt in diesen Fällen schon eher zur Operation raten, z.B. auch dann, wenn noch eine gute Fähigkeit zum Lesen normal großer Schrift besteht.
Mit den heutigen Verfahren ist die Komplikationsrate der Staroperation äußerst gering. Mehr als 90 Prozent aller Patienten können nach dem Eingriff wesentlich besser sehen. Mit einem sehr guten Ergebnis ist leider nicht zu rechnen, wenn ein Patient zusätzlich zum grauen Star von einer anderen Augenkrankheit betroffen ist, wie etwa von der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), einer diabetischen Netzhautkrankheit, einem Glaukom oder einer Durchblutungsstörung des Sehnervs. Infolge der höheren Lebenserwartung nehmen solche Mehrfacherkrankungen zu. Ihr Augenarzt hilft Ihnen bei Ihrer Entscheidung und sagt Ihnen, welche Verbesserungen die Operation für Sie bringen kann.

 

Quelle:
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Postfach 30 01 55, 40401 Düsseldorf, www.augeninfo.de
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG)_Mathildenstraße 8, 80336 München

Copyright 2007 BVA + DOG

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. Februar 2009 )
 
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Donnerstag, 22. Juni 2017
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